DOG wieder als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet

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Bereits zum vierten Mal konnte das DOG die Auszeichnung als MINT-freundliche Schule in Empfang nehmen. Damit wurden erneut die über den Unterricht hinausgehenden Aktivitäten des DOG gewürdigt. Eine bedeutende Rolle spielt die intensive Zusammenarbeit mit den Bildungspartnern in der MINT-Region MINThoch4. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen mussten diese wichtigen Komponenten des Schullebens zuletzt stark eingeschränkt werden. Sowohl die beteiligten Schülerinnen und Schüler als auch die verantwortlichen Lehrkräfte sind aber in den Startlöchern, um diese fruchtbaren Kooperationen wieder aufzunehmen.

Ein wesentlicher Baustein ist die RoboterAG, die vor allem mit der Jugendtechnikschule immer wieder Workshops für Grundschüler anbietet. Umgekehrt besuchen NWT-Gruppen einen Workshop der Dualen Hochschule zur Programmierung mit CAD. Spannend sind auch spontane Fortbildungen für Grundschullehrer zu physikalischen Themen und Experimenten. Neben dem nötigen Fachwissen kann auch Material für einfache Schülerexperimente weitergegeben werden. Auf diese Weise trugen in der Vergangenheit vor allem die Bereiche Mathematik, Naturwissenschaft und Technik zur Verleihung der Auszeichnung als MINT-freundliche Schule bei.   

Jetzt tritt der Bereich Informatik verstärkt in den Vordergrund. Als Unterrichtsfach spielt Informatik nur eine kleine Rolle, umso wichtiger und nachhaltiger ist die Informationstechnologie aber für die innere Entwicklung der Schule. Der Lockdown im Frühjahr wirkte als Katalysator für die Digitalisierung. Parallel zum inzwischen zertifizierten Medienentwicklungsplan wird im DOG die Verbesserung der technischen Ausstattung vorangetrieben. So wurden im Herbst die ersten digitalen Tafeln installiert und ein neuer Server in Betrieb genommen. Als weitere Schritte erfolgt der Ausbau des Datennetzes mit WLAN in alle Klassenzimmer. Dem sollen weitere Tafeln folgen. Um diese moderne Technik auch nutzen zu können, bilden sich die Lehrkräfte intensiv fort. Die meist allgemeinen Onlinekurse externer Anbieter werden vor allem durch zahlreiche interne Weiterbildungen auf die Bedürfnisse des DOG angepasst, spezifiziert und erweitert. Wichtig ist es dabei auch die Schülerinnen und Schüler mitzunehmen. Erst wenn alle Beteiligten mit den Geräten und den Programmen umgehen können, sind die Grundlagen für einen erfolgreichen (Fern-)Unterricht gelegt. 

erschienen in Fränkische Nachrichten, Ausgabe vom 17.12.2020 
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Die Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ hat den Schwerpunkt, Schülerinnen und Schüler für MINT zu begeistern und Schulen im Bereich MINT zu motivieren, fördern und auszuzeichnen.

Hierzu nehmen wir insbesondere die MINT-Profile von Schulen im Allgemeinen sowie des Informatik- bzw. Digitalisierungsprofils im Besonderen durch die Programme „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ in den Blick.

Die weiteren Ziele der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ sind die Erhöhung der Zahl der Studienanfänger in MINT-Studiengängen an den Hochschulen in Deutschland und dabei insbesondere die Erhöhung des Frauenanteils, die Sicherung und Steigerung der Qualität der Absolventen von MINT-Studiengängen und -Ausbildungsberufen.

 

Quelle: https://mintzukunftschaffen.de/die-initiative/ (Aufruf am 18.01.2021)

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