Europa ohne Grenzen: Deutschorden-Gymnasium erhält begehrtes Erasmus-Siegel
Das Deutschorden-Gymnasium (DOG) spielt ab sofort in der „Champions League“ des europäischen Bildungsaustauschs: Die Schule wurde offiziell für das Erasmus+-Programm akkreditiert. Für die Schüler und auch Lehrer bedeutet das: Geförderte Auslandserfahrungen und internationale Projekte sind bis 2027 fest im Lehrplan verankert.

Schulleiter Christian Schlegl und Erasmus+-Verantwortliche Mareike Hartmann
„Ein Ticket für ganz Europa“
Bisher mussten für jedes einzelne Austauschprojekt mühsam neue Anträge gestellt werden. Durch die Akkreditierung würdigt die EU das langfristige Engagement des DOG für die Vermittlung europäischer Werte und interkultureller Kompetenzen.
Die Ziele für die kommenden Jahre sind gesteckt: Neben klassischen Schüleraustauschen sollen vor allem „Job-Shadowings“ oder Fortbildungen für Lehrkräfte und gemeinsame Projekte zu Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Inklusion und Demokratie im Vordergrund stehen. Das bedeutet: Lehrer des DOG können bei Kollegen in Schweden hospitieren, während Schülergruppen in Spanien an Umweltprojekten arbeiten – finanziell unterstützt durch EU-Stipendien, die auch Jugendlichen aus einkommensschwächeren Familien die Teilnahme ermöglichen.
Bildung über den Tellerrand hinaus
In Zeiten, in denen Europa und die Demokratie vor großen Herausforderungen steht, setzt das Deutschorden-Gymnasium damit ein deutliches Zeichen für Weltoffenheit. „Es geht nicht nur darum, sich theoretisches Wissen anzueignen“, betont die Erasmuskoordinatorin am DOG. „Es geht darum, dass unsere Schülerinnen und Schüler erleben, was es heißt, europäische Bürger zu sein und einen Austausch der Kulturen und zwischen den Menschen zu fördern.“
Für die Schüler des DOG stehen die Zeichen nun auf Aufbruch. Die ersten Reisen sind bereits in Planung und die Schulgemeinschaft freut sich darauf, bald Gäste aus ganz Europa in Bad Mergentheim begrüßen zu dürfen.
