Volleyballmannschaft des DOG beim Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ in Albstadt
Am 10. und 11. März fand in Albstadt erstmals das Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ in gleich sechs Sportarten gleichzeitig statt. Über 900 Sportlerinnen und Sportler kämpften an diesen beiden Tagen um die begehrten Titel. Für viele ging es dabei nicht nur um den Landesmeistertitel, sondern auch um die Qualifikation für das Bundesfinale Anfang Mai in Berlin. Auch das U16-Mädchenteam des DOG war im Volleyball vertreten.

Aufgrund der weiten Anreise machte sich die Mannschaft bereits einen Tag früher mit zwei Fahrzeugen auf den Weg. Mit dabei waren Emilia Mutsch, Hannah Steuer, Frieda Krieck, Amela Kurtisi, Linnéa Holzworth, Julia Frieß, Maria Wachter und Isabel Breuer.
Nach der langen Fahrt erreichte das Team schließlich Albstadt und konnte ein schönes Hotel in der Innenstadt beziehen. Der Tag klang bei einem gemeinsamen Abendessen in einem italienischen Restaurant in entspannter Atmosphäre aus – eine gute Gelegenheit, sich auf den Wettkampftag einzustimmen.

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück zur Eröffnungsveranstaltung in die Landessportschule Albstadt. Neben Volleyball waren dort auch zahlreiche weitere Sportarten vertreten, darunter Tischtennis, Badminton, Handball, Basketball, Geräteturnen und Goalball. Eine stimmungsvolle Eröffnung mit Countdown, Begrüßung und Showeinlagen sorgte für eine besondere Atmosphäre und motivierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Im Anschluss wurden die Teams mit Shuttle-Bussen zum eigentlichen Wettkampfort gebracht. Nach einem kurzen Einspielen begann das Turnier. Dabei traf das DOG-Team auf starke Gegnerinnen vom Schiller-Gymnasium Offenburg, vom Ludwig-Frank-Gymnasium Mannheim und vom Droste-Hülshoff-Gymnasium Meersburg. Schnell wurde deutlich, dass die Konkurrenz sehr stark war und einige Teams körperlich überlegen wirkten. Trotz großem Einsatz und viel Kampfgeist fehlte den DOG-Spielerinnen stellenweise die nötige Durchschlagskraft bei den Angriffen am Netz. Dennoch zeigte die Mannschaft großen Teamgeist und gab in jedem Spiel ihr Bestes.
Am Ende erreichte das Team einen vierten Platz im Landesfinale – ein tolles Ergebnis und ein großer Erfolg für die Mannschaft.
Bei der abschließenden Siegerehrung zog schließlich noch eine kräftige Regenfront über das Gelände der Landessportschule und sorgte für einen eindrucksvollen Abschluss des Wettkampftages. Umso erleichterter waren alle, als sie wieder in den Autos auf der Heimfahrt saßen – die diesmal zum Glück deutlich schneller verlief als die Anreise.
Trotz der Niederlagen bleibt die Teilnahme am Landesfinale in Albstadt für die Spielerinnen ein besonderes Erlebnis mit vielen gemeinsamen Erinnerungen.
Text und Bilder: Danilo Pohlan
